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wissen Sie, wie Sie Facebook, Instagram und WhatsApp für die Azubi-Suche einsetzen können.
wissen Sie, wie Sie Ihr Unternehmen im Internet ansprechend darstellen.
kennen Sie Möglichkeiten, um potenzielle Azubis für Ihr Unternehmen zu begeistern.
In der heutigen Zeit wird es für viele Betriebe immer schwieriger, neue Azubis zu gewinnen. Diese Lerneinheit soll sich damit beschäftigen, wie man seinen Betrieb attraktiver für neue Azubis gestalten kann.
Viele potenzielle Kandidaten wissen gar nicht von freien Lehrstellen, oder haben falsche Vorbehalte gegenüber dem Beruf oder Betrieb. Sogenanntes Social-Media-Recruiting kann Sie dabei unterstützen, neue Azubis zu finden.
Mit Hilfe von Social Media auf Ihren Betrieb aufmerksam machen:
- Junge Menschen erreicht man am besten über Instagram oder TikTok, Eltern über Facebook.
- Ein gutes Gehalt ist vielen Bewerbern nicht genug. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, das Teamgefühl sowie Aufstiegschancen sind heutzutage genauso wichtig.
Mögliche Aktivitäten für ein Social-Media-Recruiting:
- Zunächst sind kreative Ideen gefragt, die den Beruf gut erklären. Am wichtigsten ist, dass Neugierde geweckt wird. „Ein Bäckerbetrieb könnte beispielsweise einen kurzen Clip drehen, der fünf Vorurteile über das Bäckerhandwerk nennt, die dann im Video entkräftet werden.“
- Junge Menschen erreicht man am besten über Instagram oder TikTok, Eltern über Facebook. Über den Werbeanzeigenmanager von Facebook kann man sehr einfach festlegen, wer welchen Inhalt auf welchem Netzwerk angezeigt bekommt.
- „Betriebe könnten das Video so beispielsweise allen 14-bis 17-jährigen Schulabgängern der Region im Instagram-Feed anzeigen lassen.“
- So könnten die Empfänger der Werbung auf die Webseite vom Betrieb geführt werden. „Im Bäckerbeispiel könnten dort etwa die vorgestellten Vorurteile widerlegt und ein Bewerberformular hinterlegt werden.”
- Ein Werbevideo ist allerdings nur die halbe Miete. Wenn sich der potenzielle Bewerber danach die Webseite anschaut, und diese nicht aktuell, oder gut geführt ist, sind die Mühen vergebens.
- „Handwerksbetriebe sollten sich transparent zeigen. Mit den Kollegen verbringt man teils mehr Zeit als mit der eigenen Familie. Da ist es verständlich, dass sich Bewerber Infos über das Team und Einblicke in das Miteinander wünschen.“
- „Wichtig ist deshalb, dass die Karriere Website ausführliche Infos zum Beruf und der Ausbildungsstelle bietet sowie die wichtigsten Kontaktdaten enthält.“
- „Am authentischsten ist es, wenn man bereits im Betrieb beschäftigte Azubis als Influencer einsetzt. Am besten wäre es, für das Azubi-Marketing einen Extra-Kanal anzulegen, der unabhängig vom Social Media-Unternehmensauftritt des Betriebes genutzt wird.“
Man könnte einen solchen Kanal auch direkt in die Hand der bereits bestehenden Azubis legen, als Azubiprojekt. Hierfür räumt man dann für die Azubis wöchentlich etwas Zeit ein.
- Kurzvideos sind zurzeit absolut im Trend. Der Erfolg von TikTok ist der Beweis dafür. Der Vorteil: Kurzvideos sind einfach zu konsumieren. Inspiration für diese Videos kann der Arbeitsalltag sein. Diesen auf witzige Weise mit z.B. Lippensynchronisation darzustellen, könnte neue Azubis aufmerksam machen.
- „Sowohl auf Instagram als auch TikTok lassen sich Hashtags nutzen, damit Inhalte besser gefunden werden. Bäcker können zum Beispiel den Hashtag #Bäcker nutzen, Friseure etwa zielgruppenrelevante Hashtags rund ums Haareschneiden und Frisieren.“
- „Auch der Messenger Dienst WhatsApp lässt sich für die Azubi-Suche nutzen. Erneut kommt hier die eigene Karriere Website ins Spiel: Unternehmen können hierüber auf eine WhatsApp-Sprechstunde aufmerksam machen.”
“Auf ihrer Website sollten Unternehmen nicht nur eine Kontaktnummer nennen, sondern auch Zeiten festlegen, über die Ansprechpartner aus dem Betrieb zum Thema Ausbildung zu erreichen sind.“
- „Attraktiv bleiben – das heißt heutzutage mehr als ein ordentliches Gehalt zu zahlen und ausreichend Urlaubstage zu gewähren. Kultur, das Team- und Wir-Gefühl und das Image des Unternehmens, sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind viel wichtiger und nehmen einen besonders hohen Stellenwert ein.“
- Authentizität ist aber auch besonders wichtig, gerade auch im klassischen Vorstellungsgespräch. „Zudem weiß der junge Mensch dann ganz konkret, was er zu erwarten hat, welche Möglichkeiten es gibt und welche eventuell auch nicht.“
- Azubis als vollwertige Mitarbeiter zu sehen und Ihnen auf Augenhöhe zu begegnen, birgt viele Vorteile. Natürlich gibt es leider auch immer mal wieder Azubis, die ihren Job aus den verschiedensten Gründen nicht den Erwartungen entsprechend ausführen.
„Dennoch sollte man als Unternehmer vor allem eines haben: Vertrauen in die Fähigkeiten und guten Absichten der potenziellen Fachkräfte von morgen.“
- Präsenz zeigen ist auch wichtig, dies kann über Messen geschehen. Als Sponsor einer Schulfeier kann für relativ wenig Geld Aufmerksamkeit bei der Zielgruppe erzeugen.
- „In jungen Jahren ins Ausland zu gehen, gehört fast schon zum guten Ton. Ein Auslandsaufenthalt geht prinzipiell auch während der Ausbildung: Vielleicht kann man seinen Azubi ja für ein Praktikum ins Ausland schicken, um dort Erfahrungen zu sammeln. Einige Handwerkskammern helfen bei der Vermittlung.“
Checkliste:
Sie haben einiges über die Möglichkeiten von Social Media kennengelernt. Welche Plattformen oder Werbemöglichkeiten möchten Sie sich in nächster Zeit genauer anschauen?
TikTok
Instagram
Facebook
Werbeanzeigenmanager
Werbevideos von anderen Betrieben
eigene Website
eigene Messeauftritte
Benefits für Azubis im Unternehmen
Zusammenfassung:
Jüngere Menschen erreichen Sie vor allem bei TikTok und Instagram.
Mit kurzen Werbevideos können Sie einen 1. bleibenden Eindruck über Ihren Betrieb hinterlassen.
Pflegen Sie Ihre Karriere-Webseiten und geben Sie aktuelle Kontaktdaten an.
Quellen
Max Frehner. Azubi-Suche: Welche Inhalte Sie wie auf Social Media bewerben sollten. Azubi-Suche: Welche Inhalte Sie wie auf Social Media bewerben sollten - dhz.net
